12. Rund um die Kirche

Die Kirche zeigt ein hübsches Sandsteinportal mit Dreieckgiebel. Der schöne Hochaltar soll aus Schöntal stammen (vielleicht auch das Kruzifix in der Sakristei) oder aus Seligental.

 

Grabplatten

Die um den Turm und den Chor der Kirche eingemauerten Grabplatten wurden in Seligental ausgegraben und 1887 zur Kirche gebracht (sie befinden sich jetzt wieder im ehem. Kloster Seligental)

 

Dort sind u.a. zu sehen:

Die älteste Grabplatte (rechts) von 1444. Inschrift und Wappen sind nicht mehr zu entziffern. Im Jahre 1561 hat man den Stein wieder verwendet, nachdem man Inschrift und Wappen oberflächlich entfernt hatte. So wurde der Stein als Grabplatte für Seligentals letzte Äbtissin verwendet. Sie heißt Amley - Amalie - Schelmin von Bergen (1537-1561) sowie aus dem Jahre 1504 eine Grabplatte (links) der Äbtissin Margaretha, Gräfin von Wertheim (1471-1502).

 

 

Das aus dem 13. Jhd. stammende -- über der Tür zum neuen Turm eingemauerte -- Rüdt`sche Wappen, befindet sich noch heute dort, soll aber aus Seligental stammen.

Ehemaliger Friedhof hinter und unter der Kirche

23. April 1964: Knochenfunde

(...) Bei Arbeiten für die Fundamente der Empore werden die Knochenreste von 3 Toten gefunden.Demnach war das Gebiet unter der Empore damals Friedhof! Wie zu erfahren war, stand die Kirche von1767 in anderer Richtung. Sie war damals "geostet". (...)

20. Mai 1964: "Ganzer Tote im Sarg"

(...) um 22 Uhr holen sie mich -- ich komme eben von einem Versehen zurück -- nochmals in die Kirche mit dem Ruf: "Das müssen Sie sehen! Wir haben einen "ganzen Toten im Sarg" gefunden. Außer dem Toten wird auch wieder altes Mauerwerk gefunden. (...)

6. Juli 1964: Viel "Totengebein" gefunden

(...) wird bei der Aushebung des Warmluftschachtes im Chor, wie bei den Tagen und Wochen zuvor, wieder viel "Totengebein" gefunden. (...)

28. Juli 1964: Würdige Bestattung

(...) bringen wir die Grabarbeiten zum Abschluß. Anschließend können wir das angesammelte "Totengebein" in einem flachen Grabe, das die Ministranten an der linken unteren Ecke des Friedhofs bereitet hatten, beisetzen. (...)

Alte, noch vorhandene Grabsteine hinter und neben der Kirche

Holz-, Stein-, Wege- und Sühnekreuze sowie Bildstöcke, Stundensteine und Kapellen in und um Schlierstadt

Fotos und Beschreibungen folgen!